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Tierpark
Hofgeismar-Sababurg

Ort: 34369 Hofgeismar-Sababurg
Land: Hessen

Größe: 132 ha (Tierpark in 13.250 ha Staatswald)

Tierbestand: 900 Tiere in 80 Arten

Eröffnungsjahr: 1973 (1571 als fürstliches Jagdgatter eingerichtet)                                                                                                         

Was gibt's zu sehen?

Der Wildpark blickt auf 400 Jahre Geschichte zurück: Landgraf Wilhelm IV legte im Reinhardwald einen ´Thiergarten´ an, der sogar Ure beherbergte. Erst 1971 wurde die Idee wieder aufgegriffen, um Erhalt und Rückzüchtung heimischer Großtiere zu betreiben.

Kilometerweit wandert man entlang jahrhundertealter Eichen-Alleen durch den weitläufigen, von einer historischen Mauer umschlossenen Wildpark. Auf den fast unüberschaubar großen Wiesenflächen weiden stattliche Herden von Wisenten und Przewalskipferden.

Auch das zweite Urwildpferd, der 1726 ausgerottete Tarpan, wird gezeigt, wenn auch natürlich nur als ´Rückzucht´. Das gleiche gilt für den Auerochsen oder Ur.

Auf der Elchanlage können die Tiere auch von der ´Elchlodge´ beobachtet werden. In Nachbarschaft zu den Elchen entstand eine Anlage für Rentiere mit angeschlossenem Lapplandlager. Außerdem ist Sababurg stolz darauf, die einzige reinblütige Herde von Exmoor-Ponys des Kontinents zu zeigen.

Eher kurios als von zoologischem Wert sind die weißen Formen der Dam- und Rothirsche. Letztere gibt es zudem in den asiatischen und amerikanischen Unterarten Maral und Wapiti zu sehen.

Wölfe, Luchse, Vielfraße und Fischotter sind in geräumigen Gehegen zu beobachten. Optisch weniger ansprechend sind die alten Volieren für Eulen, Tauben und Singvögel. Westkaukasische Steinböcke bewohnen ein Gehege mit natürlichem Felshang aus Buntsandstein. Diese Steinböcke gibt es in Deutschland nur noch in vier anderen Zoos.

Greifvögel haben in der Greifvogelstation eine Heimat gefunden. Die Besucher können bei einer Flugschau das Jagd- und Flugverhalten von Europäischem Seeadler, Kordillerenadler, Bussarden sowie den Falken beobachten.

Überflüssigerweise wurden in den 1970er Jahren auch Tierarten wie Affen und Pinguine angesiedelt, die nicht in das Urwildpark-Konzept passen und lange in ungeeigneten Käfigen und Becken hausten.. Für die Gibbons und Kattas entstanden mittlerweile neue Freianlagen, die Pinguine zogen ebenfalls in eine neue Anlage um, zudem entstanden in diesem Kinderzoo-Bereich nahe des Eingangs auch Gehege für Erdmännchen, Waschbären und weitere populäre, nicht einheimische Tierarten.

Das Gehege der Benettkänguruhs, die Wellensittich-Voliere sowie die Gehege für das Hängebauchschweine und Zwergziegen können von den Besuchern betreten werden.

In einem 350 Jahre alten Fachwerkhaus befindet sich das neu gestaltete Tierparkmuseum. Seit einigen Jahren werden verstärkt bedrohte Haustierrassen im Schulbauernhof gezeigt, zu sehen sind z. B. Walliser Ziegen, Thüringer Waldesel, Rotes Höhenvieh und Skudden.

Besonderheiten & Service

KinderSpeziell für Kinder
Spielplatz

StreichelnTiere streicheln
begehbare Gehege

FuetternFüttern durch Besucher
Füttern mit Spezialfutter bei einigen Arten erlaubt

TiershowsSchaufütterungen & Tiershows
Fütterungen bei Pinguinen, Fischottern. Greifvogel-Vorführungen von März bis Oktober (außer montags) zu wechselnden Zeiten (meist 11:30 Uhr, 14:00 Uhr und 16:15 Uhr).

AttraktionenAttraktionen
Parkbahn. Kutschfahrten durch den Park, Tierparkmuseum, Brotbackstube, Köhlerhütte und Meiler, Schulbauernhof

AngeboteFührungen und Angebote
auf Anfrage

TermineBesondere Termine
Ganzjährig zahlreiche Sonderveranstaltungen. Breites Spektrum an buchbaren Sonderführungen und Erlebnistagen,

EssenGastronomie
Kiosk und Restaurant, Elck-Kiosk, Grillhütte kann gegen Gebühr angemietet werden.

ServiceService für Behinderte und Kleinkinder
Wege gut ausgebaut und treppenlos, aber sehr weitläufig, teilweise Steigungen. Wickelräume

InfoInfomaterial & Shop
Shop, Infozentrum. Tierparkführer

HundeHunde
Hunde an der kurzen Leine gestattet, außer in den betretbaren Gehegen und im Streichelzoo. Hundekotbeutel an der Kasse erhältlich. Wassernäpfe.
(Karte aller Zoos mit Hunde-Erlaubnis)

TermineTierpatenschaften
Tierpatenschaften möglich
(Karte aller Zoos mit Tierpatenschaften)

TermineFotografieren & Veröffentlichen
Nichtkommerzielle Veröffentlichung gestattet

HippTipp
Neben dem Park liegt das ´Dornröschenschloß´ Sababurg. Einige Kilometer entfernt befindet sich der ´Urwald´ Hutewald mit 400 Jahre alten Buchen und Eichen.


Öffnungszeiten & Eintrittspreise

Zeiten

Öffnungszeiten

 dotApril bis September 8 – 19 Uhr. März: 9 – 17 Uhr, Oktober: 9 – 18 Uhr
 dotNovember bis Februar 10 – 16 Uhr, Kassenschluß jeweils eine Stunde vor Schließung

Eintritt

Eintrittspreise

 dotErwachsene: 8,00 €
 dotKinder (4 – 15 Jahre): 4,50 €
 dotErmäßigung für Schwerbehinderte (ab 50%), Schüler, Studenten mit Ausweis. Gruppenpreise, Familienkarten, Jahreskarten
 dotIm Winter billiger. ´Besucher ohne Eintrittskarte zahlen den dreifachen Eintrittspreis´

Anreise

AnfahrtA44 Ausfahrt Zierenberg, über Hofgeismar nach Sababurg (beschildert). Oder A7 Ausfahrt Hann. Münden, über Reinhardshagen. Von Kassel B83. Kostenlose Parkplätze

Anfahrt & Mit der Bahn bis Hofgeismar oder Hann. Münden, dann Bus Linie 190 bis zum Tierpark

luftbild
Luftbild und Kartenausschnitt externer Link
bei GoogleMaps (für Anfahrtskizze: auf Karte klicken und herauszoomen)

Personal & Kontakt

verantwortlich sind:
 dotUwe Pietsch, Leiter
 dotSandy Roedde, Biologin
 dotRenate Hofmann, Pädagogin

TelTelefon:05671-766499-0
Fax:05671-766499-99

PostAdresse: Sababurg 1, 34369 Hofgeismar-Sababurg, DEUTSCHLAND
Träger: Landkreis Kassel
MailE-Mail des Parks: info@tierpark-sababurg.de
WebWebsite des Parks: http://www.tierpark-sababurg.de externer Link
Mitglied in: DWV, GEH


Weblinks
Externe Links:
Zoo-AG Externer Exkursionsbericht von 1996 externer Link

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ZootierlisteListe der gehaltenen Tierarten
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