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Eiszeitliches Wildgehege Neandertal
Mettmann

Ort: 40822 Mettmann
Land: Nordrhein-Westfalen

Größe: 23 ha

Tierbestand: 40 Tiere in 3 Arten

Eröffnungsjahr: 1935                                                                                                          

Was gibt's zu sehen?

Das Tal am Düsseldorfer Stadtrand wurde im letzten Jahrhundert weltberühmt, als hier der ´Neanderthaler´ gefunden wurde, jener Urmensch, der Darwins Abstammungstheorie bestätigte.

Die Fundhöhle mitsamt der malerischen Kalkfelsen ist längst dem Bergbau zum Opfer gefallen, doch wo einst Neanderthaler Wisente und Rentiere jagten, leben heute die ´eiszeitlichen´ Tiere des Wildgeheges.

Bereits 1935 gegründet, zeigt es heute nur noch drei Tierarten, diese aber in großen Gruppen auf weitläufigen Anlagen.

Das einzige echte Wildtier ist hier der Wisent, das europäische Wildrind, das nur in einem winzigen Gebiet Polens überlebte.

Tarpan (Wald-Wildpferd) und Ur (Auerochse) hingegen wurden bereits vor Jahrhunderten ausgerottet. Die hier gezeigten Tiere sind Rückzüchtungen, d. h. aus ursprünglichen Haustieren gezüchtete ´lebende Modelle´.

Im Rahmen der Zukunftplanung ´NaturKulTour Neandertal´ soll das Gelände nicht nur umstrukturiert und ausgebaut werden, es soll auch eine weitere Tierart aufgenommen und die Zucht der Wisente wieder aufgenommen werden. Dazu wird ab 2016 auf der Hochdahler Höhe der ´Neandertalhof´ im Stil einer Rangerstation entstehen, komplett mit Aussichtsplattform und Schulungsraum. Aus Geldmangel wurde die Umsetzung allerdings im Herbst 2015 auf mindestens 2018 verschoben und der Umfang gekürzt. Die Kooperation mit dem Zoo Wuppertal seit 2016 könnte die Modernisierung hingegen beschleunigen.

Fast wiederbelebt erscheint auch der Neanderthaler selbst, so eindrücklich wird er im neuen Neanderthal-Museum mit modernster Technik vorgestellt.

Im amöbenartigen Gebäude begibt man sich auf eine spiralförmige Wanderung, auf der die unüberschaubaren Zeiträume faßbar gemacht werden, die der Evolution der Menschheit zugrunde liegen.

Das neue Gebäude mit modernster Museumstechnik versucht gleich einen Überblick über die gesamte Menschwerdung und Kulturgeschichte zu geben, während die lokalen Funde und der Neanderthaler selbst leider nur relativ kurz berücksichtigt werden.


Besonderheiten & Service

KinderSpeziell für Kinder
nahegelegener Spielplatz

StreichelnTiere streicheln
nicht möglich

FuetternFüttern durch Besucher
nicht möglich

AttraktionenAttraktionen
Neanderthal-Museum (10 Fuß-Min. vom Gehege entfernt)

AngeboteFührungen und Angebote
Führungen um das Wildgehege auf Anfrage. Museum: umfangreiches didaktisches Programm (kostenpflichtig), Kopfhörer-Führung

TermineBesondere Termine
Zahlreiche Veranstaltungen und Sonderausstellungen im Museum

EssenGastronomie
Cafeteria im Museum, zahlreiche Ausflugslokale und Kioske in der Umgebung

ServiceService für Behinderte und Kleinkinder
Viele Treppen und Steigungen, nicht geeignet für Rollstühle oder Kinderwagen

InfoInfomaterial & Shop
Zahlreiche Veröffentlichungen des Museums, Museumsshop

HundeHunde
Hunde im Gehege an der kurzen Leine gestattet
(Karte aller Zoos mit Hunde-Erlaubnis)

HippTipp
Landschaftlich schöne Lage im Naturschutzgebiet Neandertal, Wandergebiet.Der gesamte Rundweg dauert über eine Stunde.


Öffnungszeiten & Eintrittspreise

Zeiten

Öffnungszeiten

 dotWildgehege jederzeit frei zugänglich
 dotNeanderthal – Museum: 10 – 18 Uhr außer Montag

Eintritt

Eintrittspreise

 dotEintritt frei (Museum kostet Eintritt)

Anreise

AnfahrtA46 Ausfahrt Hilden oder A3 Ausfahrt Mettmann nach Mettmann-Zentrum, dann Beschilderung ´Neandertal´ bzw. Museum folgen. Gebührenpflichtiger Parkplatz am Museum.

Anfahrt & S-Bahn 28 bis Hochdahl bzw. Regionalbahn 34 nach Mettmann, jeweils kurzer Fußweg. Buslinien 741 bzw. 743 von Mettmann nach Hilden/ Erkrath bis Neandertal (direkt am Museum)

luftbild
Luftbild und Kartenausschnitt externer Link
bei GoogleMaps (für Anfahrtskizze: auf Karte klicken und herauszoomen)

Personal & Kontakt

verantwortlich sind:
 dotJutta Scheuß, Zweckverband Wildgehege Neandertal (Betrieb des Wildgeheges)
 dotOtto Kahm, Geschäftsführer Naturschutzverein Neandertal (Eigentümer der Tiere)
 dotGabriele Meyer-Meiser, Hegemeisterin

TelTelefon:02104-139155, 979797 (Museum)
Fax:02104-139154, 979796 (Museum)

PostAdresse: Neandertal / Talstraße, 40822 Mettmann, DEUTSCHLAND
Postadresse:Thekhauser Quall 2, 40699 Erkrath
Träger: Zweckverband Wildgehege Neandertal, Naturschutzverein Neandertal als Eigentümer der Tiere
MailE-Mail des Parks: hegemeister@wildgehege-neandertal.de
WebWebsite des Parks: http://www.wildgehege-neandertal.de externer Link
Mitglied in: DWV


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